Geplante Unterrichtsöffnung ab dem 15. Juni 2020

Zusammenfassung der Informationen aus dem Ministerium

 

Bund und Länder haben am 26. Mai 2020 beschlossen, die Kontaktbeschränkungen auf Gruppen bis zu 10 Personen zu öffnen. Zudem besteht Einigkeit, dass der Kita- und Schulbetrieb in Bezug auf Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln gesondert zu betrachten ist.

Hier tritt die Notwendigkeit der Abstandswahrung zurück, sofern konstante Lern-gruppen gebildet werden können und Infektionsprävention durch Vermeidung von Durchmischung geleistet werden kann.

 

VOR DEM HINTERGRUND DIESER ENTWICKLUNGEN UND SACHLAGE HÄLT DIE LANDESREGIERUNG – AUCH IN KENNTNIS DES DAMIT VERBUNDENEN ORGANISATORISCHEN AUFWANDS – DIE WIEDERAUFNAHME EINES VERANTWORTUNGSVOLLEN NORMALBETRIEBS AN DEN GRUNDSCHULEN BZW. AN DEN SCHULEN DER PRIMARSTUFE AB DEM 15. JUNI 2020 FÜR GEBOTEN.

 

Ab Montag, 15. Juni 2020, gilt daher Folgendes:

 

WEITERE ÖFFNUNGEN IN DEN SCHULEN DER PRIMARSTUFE

  1. In den Grundschulen wird ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet.
  2. Entsprechend der aktuellen Personallage wird für alle Schüler und Schülerinnen ein möglichst gleichmäßiger Plan gemäß Stundentafel erstellt.
  3. Im Mittelpunkt der Neuregelung der infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen steht folgendes Konzept:
  • Ersatz der individuellen Abstandswahrung (1,50 m) durch ein Konzept, wonach konstante Lerngruppen gebildet werden.
  • Im Sinne des Klassenlehrerprinzips, das zusätzliche Fluktuation vermeidet, sind pädagogische und schulorganisatorische Rahmenbedingungen gut vereinbar.

Dies bedeutet:

  • Feste Lerngruppen verbringen die Unterrichtszeit gemeinsam in ihrem Klassenraum
  • Die Anwesenheit der einzelnen Personen muss dokumentiert werden (Klassenbuch – Eintrag von fehlenden SuS)
  • Pausen- und Anfangszeiten werden gestaffelt, sodass auch außerhalb des Unterrichts eine Trennung der Lerngruppen gewährleistet ist. (Plan folgt)
  • Sofern die konsequente Trennung aufgrund organisatorischer oder baulicher Gegebnehtien nicht sicherzustellen ist, z.B. bei Toilettengängen, auf dem Pausenhof, im Treppenhaus und auf Fluren, gilt das Gebot des Tragens einer Mund-Nase-Bedeckung.
  • Das Gebäude, sowie das Schulgelände dürfen weiterhin nicht durch „Dritte“, also auch Eltern, betreten werden.
  • Durch die Nutzung fest zugewiesener Räume sind tägliche Zwischenreinigungen nicht erforderlich.
  • Allerdings ist auf eine regelmäßige Durchlüftung zu achten.
  1. Die Notbetreuung endet mit dem 12. Juni 2020. Ab dem 15. Juni soll der OGS-Betrieb wieder, unter Auflage aller einzuhaltenden Hygienemaßnahmeregeln und Verfügung personeller und räumlicher Ressourcen, wieder aufgenommen werden. (Einzelmeldung bei der OGS-Leitung durch die Eltern ist notwendig zur Planungssicherheit)

 

 

TEILNAHME AM UNTERRICHT BEI ERWEITERTEM SCHULBETRIEB

 

Auch unter den Einschränkungen der Corona-Pandemie sind alle Schülerinnen und Schüler grundsätzlich verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Aus Anlass einer Erweiterung des Präsenzunterrichts ist noch einmal auf Folgendes hinzuweisen:

 

Die Erziehungsberechtigten müssen darauf achten, dass die Kinder vor dem Schulbesuch keine der bekannten Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen.

 

Sofern Schülerinnen und Schüler eine Corona-relevante Vorerkrankung haben oder mit Angehörigen mit entsprechenden Vorerkrankungen in häuslicher Gemeinschaft leben, entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020.

 

Es gelten – wie bisher schon – die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 Schulgesetz NRW).

Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte – die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird angeraten. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich mit, dass aufgrund einer Vorerkrankung eine gesundheitliche Gefährdung durch die Teilnahme am Präsenzunterricht bei ihrem Kind möglich ist. In Zweifelsfällen kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen und ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen.

 

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine Corona-relevante Vorerkrankung besteht, entfällt die Pflicht zur Teilnahme am Präsenzunterricht, wenn ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt. Ist der Schulleiterin oder dem Schulleiter diese Vorerkrankung bereits bekannt, so kann von der Vorlage des Attestes abgesehen werden; in diesem Fall ist die Kenntnis der Vorerkrankung zu dokumentieren.